Nothing-Kopfhörer
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Nothing-Kopfhörer fallen durch ihr transparentes Design auf, bieten dahinter aber solide Technik mit ANC, LDAC und einer übersichtlichen App. Unsere Top-Empfehlung ist der Nothing Ear (3) als ausgewogenes In-Ear mit starkem Mikrofon-Konzept, für Over-Ear-Fans der Nothing Headphone (1). Wer wenig ausgeben will, greift zur Untermarke CMF, etwa zu den CMF Buds Pro 2.
Unsere Empfehlungen im Überblick
| Modell | Ideal für | Stärken | Angebot |
|---|---|---|---|
| Nothing Ear (3) | Alltag, Pendeln, Telefonate | ANC, Super Mic im Case, LDAC | Bei Amazon ansehen |
| Nothing Ear | Spartipp für Klangfans | Sehr ausgewogener Klang, kabelloses Laden | Bei Amazon ansehen |
| Nothing Ear (a) | Mittelklasse mit Stil | Gutes ANC, farbiges Design, günstiger als Ear | Bei Amazon ansehen |
| Nothing Headphone (1) | Over-Ear mit Charakter | KEF-Abstimmung, physische Tasten, lange Laufzeit | Bei Amazon ansehen |
| CMF Buds Pro 2 | Kleines Budget | ANC, Drehrad am Case, viel Ausstattung | Bei Amazon ansehen |
Wofür steht Nothing-Kopfhörer?
Nothing ist ein junges Unternehmen aus London, gegründet von Carl Pei, der zuvor OnePlus mitgegründet hat. Die Marke will Technik wieder interessant machen und setzt deshalb konsequent auf durchsichtige Gehäuse, sichtbare Bauteile und eine reduzierte Formensprache. Die ersten Ear (1) kamen 2021 auf den Markt, seitdem ist das Sortiment stark gewachsen.
Wichtig ist die Zweiteilung: Unter dem Namen Nothing laufen die Hauptmodelle mit mehr Ausstattung und edleren Materialien. Die Untermarke CMF by Nothing zielt auf das untere Preissegment, mit bunteren Farben, mehr Kunststoff und weniger Feinschliff, aber erstaunlich vielen Funktionen. Einen Überblick über alle Hersteller findest du unter Kopfhörer-Marken.
Die Serien erklärt: Welche Nothing-Kopfhörer passen zu dir?
Nothing Ear: die Flaggschiff-In-Ears
Die Ear-Reihe ist das Herzstück. Der Nothing Ear (3) ist das aktuelle Topmodell. Neu ist das sogenannte Super Mic: ein zusätzliches Mikrofon im Ladecase, das du bei Sprachnachrichten oder lauten Telefonaten nah an den Mund halten kannst. Ohrhörer und Case sind nach IP54 gegen Staub, Schweiß und leichten Regen geschützt. Der Vorgänger Nothing Ear aus dem Jahr 2024 bleibt als Spartipp interessant, solange er noch erhältlich ist. Wie er sich im Detail schlägt, liest du in unserem Bericht Nothing Ear im Test.
Nothing Ear (a): Mittelklasse mit Farbe
Das Ear (a) übernimmt viel vom großen Bruder, verzichtet aber auf einige Extras wie kabelloses Laden. Dafür gibt es auffällige Farben, darunter ein kräftiges Gelb. Für viele Nutzer ist es der vernünftigste Einstieg in die Marke, weil ANC und App-Funktionen weitgehend gleich sind.
Nothing Headphone: die Over-Ears
Mit dem Nothing Headphone (1) hat Nothing 2025 den ersten Over-Ear vorgestellt. Die Klangabstimmung entstand in Zusammenarbeit mit dem britischen Lautsprecherhersteller KEF. Statt Touchflächen gibt es physische Bedienelemente, darunter eine Wippe und ein Drehrad, was mit Handschuhen oder im Dunkeln deutlich zuverlässiger funktioniert. Inzwischen gibt es mit dem Headphone (a) auch eine günstigere Over-Ear-Variante.
Nothing Ear (open): offene Bauform
Das Ear (open) sitzt nicht im Gehörgang, sondern hängt mit einem Bügel vor dem Ohr. Du hörst die Umgebung immer mit, was beim Laufen oder im Büro angenehm ist. ANC gibt es bauartbedingt nicht, und im Bass bleibt das Modell hinter klassischen In-Ears zurück.
CMF by Nothing: viel Ausstattung für wenig Geld
Die CMF-Buds sind die günstigste Möglichkeit, Nothing-Technik zu nutzen. Die CMF Buds Pro 2 bieten ANC, LDAC und ein Drehrad am Ladecase, mit dem du Lautstärke und Wiedergabe steuerst. Darunter positionieren sich einfachere Buds-Modelle, außerdem gibt es mit dem CMF Headphone Pro einen günstigen Over-Ear. Verarbeitung und Feinabstimmung erreichen nicht das Niveau der Nothing-Modelle, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist aber stark.
Die wichtigsten Modelle im Detail
Nothing Ear (3)
Ideal für: Pendler und Vieltelefonierer, die ein Allround-In-Ear wollen
- Wirksames ANC
- Super Mic im Case für klare Sprachaufnahmen
- LDAC und Multipoint
- IP54 für Ohrhörer und Case
- Super Mic im Alltag eher ein Extra als ein Muss
- Touch-Bedienung über Druckflächen braucht Eingewöhnung
Der Ear (3) ist das rundeste Paket der Marke. Wer viel unterwegs telefoniert oder Sprachnachrichten aufnimmt, profitiert vom Mikrofon im Case, alle anderen bekommen ein gut abgestimmtes In-Ear mit starker App.
Nothing Ear
Ideal für: Klangbewusste Hörer, die beim Vorgänger sparen wollen
- Ausgewogener, detailreicher Klang
- Kabelloses Laden
- LDAC und LHDC
- Kein Super Mic
- ANC nicht auf Niveau von Sony oder Bose
Der Ear aus dem Jahr 2024 bleibt eine gute Wahl, wenn er deutlich günstiger als der Nachfolger zu haben ist. Klanglich gehört er weiterhin zu den ausgewogensten In-Ears seiner Klasse.
Nothing Headphone (1)
Ideal für: Design-Fans, die einen Over-Ear mit echten Tasten suchen
- Physische Bedienelemente statt Touch
- Klangabstimmung mit KEF
- Sehr lange Akkulaufzeit
- Vergleichsweise schwer
- ANC hinter den Spitzenmodellen von Sony und Bose
Der Headphone (1) ist der auffälligste Over-Ear auf dem Markt und klingt erwachsener, als das verspielte Design vermuten lässt. Wer maximale Ruhe im Flugzeug sucht, ist bei Sony oder Bose besser aufgehoben.
CMF Buds Pro 2
Ideal für: Einsteiger mit kleinem Budget
- ANC und LDAC trotz niedrigem Preis
- Praktisches Drehrad am Case
- Gute App-Anbindung
- Gehäuse wirkt einfacher
- Klang weniger fein als bei Nothing Ear
Für wenig Geld bekommst du hier fast die komplette Ausstattung eines Mittelklasse-In-Ears. Die Abstriche liegen bei Materialien und Feinzeichnung, nicht bei den Funktionen.
Stärken und Schwächen der Marke
Stärken: Nothing bietet ein eigenständiges Design, das sich klar von der Konkurrenz abhebt. Die Ausstattung ist für die jeweilige Preisklasse großzügig: ANC, Multipoint (Verbindung mit zwei Geräten gleichzeitig) und LDAC, ein Bluetooth-Codec für höhere Datenraten unter Android, gehören meist dazu. Die Klangabstimmung ist eher neutral als basslastig, lässt sich per Equalizer aber leicht anpassen.
Schwächen: Beim ANC liegen die Nothing-Modelle solide im Mittelfeld, an die Spitzenreiter kommen sie nicht heran. Durchsichtige Gehäuse zeigen Kratzer und Staub schneller als matte Oberflächen. Wer ein iPhone nutzt, verliert einen Teil des Vorteils, weil LDAC dort nicht funktioniert und manche Komfortfunktionen auf Android zugeschnitten sind. Und die Marke ist noch jung, langfristige Erfahrungen zur Haltbarkeit fehlen im Vergleich zu etablierten Herstellern.
App, Updates, Service und Garantie
Alle Nothing- und CMF-Kopfhörer werden über die App Nothing X gesteuert, die es für Android und iOS gibt. Dort stellst du ANC-Stufen, den Equalizer und die Touch- oder Tastenbelegung ein und installierst Firmware-Updates. Die App ist aufgeräumt und schnell, ohne Kontozwang für die Grundfunktionen. Auf Nothing-Smartphones sind viele Einstellungen direkt in die Systemeinstellungen integriert.
Nothing hat in der Vergangenheit regelmäßig Updates nachgeliefert, die Klang oder ANC verbessert und neue Funktionen ergänzt haben. In Deutschland gilt die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren gegenüber dem Händler. Ersatzteile wie einzelne Ohrhörer oder Ladecases sind nicht immer leicht zu bekommen, frag im Zweifel beim Kundenservice nach.
Alternativen anderer Marken
Suchst du ähnlich viel Ausstattung zum kleinen Preis, lohnt sich ein Blick auf Soundcore-Kopfhörer: Anker bietet dort oft noch längere Laufzeiten und umfangreichere Apps, allerdings ohne das markante Design. Wer Design als Hauptargument sieht und mehr investieren möchte, findet bei Bang & Olufsen-Kopfhörern edle Materialien wie Aluminium und Leder.
Klanglich anspruchsvolle Hörer sollten sich die Bowers & Wilkins-Kopfhörer ansehen, die mit hochwertigen Over-Ears und In-Ears in der Oberklasse spielen. Steht maximale Geräuschunterdrückung im Vordergrund, sind die Modelle aus unserer Übersicht Noise-Cancelling-Kopfhörer die bessere Wahl.
Häufige Fragen
Sind Nothing-Kopfhörer gut?
Ja, Nothing-Kopfhörer bieten für ihren Preis viel Ausstattung, einen ausgewogenen Klang und eine übersichtliche App. Beim Noise Cancelling liegen sie im soliden Mittelfeld, die stärkste Geräuschunterdrückung bieten weiterhin Sony und Bose.
Was ist der Unterschied zwischen Nothing und CMF?
CMF ist die günstige Untermarke von Nothing. CMF-Modelle haben ähnliche Funktionen wie ANC und App-Steuerung, nutzen aber einfachere Materialien und sind weniger fein abgestimmt. Nothing-Modelle sind hochwertiger verarbeitet und klingen ausgewogener.
Funktionieren Nothing-Kopfhörer mit dem iPhone?
Ja, die Kopfhörer lassen sich per Bluetooth mit jedem iPhone koppeln und über die App Nothing X für iOS einstellen. Den hochauflösenden Codec LDAC kann das iPhone allerdings nicht nutzen, die Übertragung läuft dort über AAC.
Lohnt sich der Nothing Ear (3) gegenüber dem Nothing Ear?
Der Ear (3) bringt vor allem das zusätzliche Mikrofon im Ladecase und ein überarbeitetes Gehäuse. Wenn du selten telefonierst und den Vorgänger deutlich günstiger bekommst, ist der Nothing Ear weiterhin eine sehr gute Wahl.